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Ein guter Weg zur Wunschfigur!

Ernährungsbedingte Krankheiten

Karies

Proteine, Kalzium, Phosphat, Vitamin C und D sind für den Aufbau gesunder Zähne wichtig und spielen auch in der Kariesprophylaxe eine Rolle. Karies entsteht,wenn ein Zahn mit säurebildenden Bakterien und Zucker konfrontiert wird. Raffinierter Zucker wirkt am stärksten kariesverursachend. Klebrige Formen von Zucker aus Bonbons und Keksen haften länger an den Zähnen und verursachen mehr Karies. Ebenso gibt es Lebensmittelbestandteile, die vor Karies schützen. Proteine und Fette können die Bakterien nicht in Säure umwandeln. Eiweiß erhöht die Fähigkeit des Speichels, Säuren zu puffern. So kann es sinnvoll sein, nach einer kohlehydrathaltigen Mahlzeit mit Käse den Magen zu schließen. Zur Prophylaxe kann eine fluorhaltige Ernährung dienen. Fluor stärkt den Zahnschmelz und macht ihn weniger anfällig für die Säuren der Mundbakterien. In vielen Gegenden wird das Wasser deshalb mit Fluor angereichert. Ansonsten kann auf Tabletten oder Tropfen zurückgegriffen werden. Der beste Zeitpunkt der Einnahme ist vor dem Zubettgehen, nach dem Zähneputzen.

Verhaltensstörungen

Bei fehlernährten Kindern treten Verhaltensstörungen und Lernschwierigkeiten öfter auf. Kinder können träge und unaufmerksam werden, wenn sie unter Eisen-, Zink-, Protein-, Vitamin-C- oder Vita-min-B-Mangel leiden. Vor allem Schwermetallbelastungen beeinflussen das Verhalten negativ. Auch die Zeitabstände zwischen den Mahlzeiten können eine Rolle spielen. Kinder, die das Frühstück oder eine andere Mahlzeit auslassen, können sich wegen des absinkenden Blutzuckerspiegels schlechter konzentrieren und sind weniger leistungsfähig. Auch die Allergie auf bestimmte Bestandteile der Lebensmittel kann eine Rolle spielen.

Akne

Sie ist eine leidige, aber durchaus normale Erscheinung der Jugendzeit, unter der alle mehr oder weniger stark leiden. Es handelt sich dabei um eine chronische Entzündung der Drüsen, die sich in der Haut rund um die Haarwurzel befinden. Auch hier kann man mit gezielter Ernährung vorbeugen oder die Ausprägung verringern. Der Verzehr von tierischen Fetten und Trans-Fettsäuren sollte stark eingeschränkt werden (Pommes frites, Chips, Schokolade, Wurst, Margarine). Sie verschlimmern die Akne. Nahrungsergänzungen mit Vitamin A (in Form von Beta-carotin) und Zink können sie lindern.

Übergewicht

Übergewicht hat kurz- und langfristige Auswirkungen auf die körperliche, soziale und psychische Gesundheit. Übergewichtige Teenager haben ein höheres Risiko für erhöhten Blutdruck, erhöhte Blutzucker- und Cholesterinspiegel und damit für Herzkrankheiten, Diabetes oder Krebs im späteren Leben. Da gutes Aussehen und eine gute Figur in Orientierung an Leitbildern aus der Model- und Medienszene gerade in der Pubertät eine große Rolle spielt, ist der Leidensdruck vieler dicker Jugendlicher groß. Die gut gemeinte ?Überfütterung" eines Kleinkindes regt die Bildung einer großen Anzahl von fetteinlagernden Zellen an, die dann ein Leben lang erhalten bleiben und Fett einfordern. Der Appetit ist ständig erhöht, und der Grundstein für lebenslange Gewichtsprobleme wird schon hier gelegt. Eine rechtzeitige Aufklärung der Mütter über eine altersgerechte Ernährung kann hier späteren gesundheitlichen und psychischen Schäden vorbeugen.

Letztes Kapitel: Vom richtigen Umgang mit Zucker!
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